déi Lénk hatten eine Interpellation zur Neubeurteilung des Themas „Contournement“ auf die Tagesordnung setzen lassen (1). Im Vorfeld war das von déi Lénk in Auftrag gegebene rechtliche Gutachten zugestellt worden, das die Möglichkeiten gegen dieses zerstörerische Projekt vorzugehen aufzeichnet (2). Über alle Parteien hinweg wurde sich belobigend über diese Initiative von déi Lénk geäußert. Der Bürgermeister betonte noch einmal, dass der Gemeinderat weiterhin geschlossen gegen den Bau eines Contournement durch die Natura2000 Zone sei. Das neue juristische Gutachten werde dem Anwalt der Gemeinde weitergeleitet.
Die déi Lénk-Gemeinderäte äußerten sich dagegen skeptisch gegenüber dem PROSUD/UNESCO Projekt „Man and Biosphere“. In den vorgelegten Plänen ist der geplante Contournement nicht eingezeichnet und die Natura2000 Zone intakt. Wird hier „greenwashing“ gemacht? Trotz starker Vorbehalte haben déi Lénk dem Avant-Projet ihre Zustimmung gegeben, werden aber weiterhin wachsam jede Entwicklung verfolgen und, wenn nötig, die Widersprüche zur Sprache bringen. Wir müssen kohärent in unseren Aussagen und in unserem Handeln sein. (3)
(1) Interpell_Contournement_Avis_Jur_Dei_Lenk_CC
(2) Lettre Commune avis juin 2019
(3) Stellungnahme zum PROSUD-UNESCO MAB MINETT BIOSPHERE-Projekt


